Dr. Raphael Gerhardt: „Insgesamt hat Aubele zweifelsohne ein Standardwerk zur Geschichte des Klosters Elchingen verfasst, das für künftige Forschungen eine Basis schafft, die zentralen Quellenbestände inhaltlich erschließt und dennoch Raum für weitergehende Fragestellungen lässt.“ (Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte Bd. 83, Heft 3/2020, S. 847 – 849 – online abrufbar.)
Prof. Dr. Immo Eberl: „Der reich bebilderte Band bietet einen umfassenden Überblick über die bedeutende Reichsabtei. Man muss sich nach der Lektüre der Arbeit neuerlich fragen, was die Säkularisation durch ihre Zentralisierung für das Königreich Bayern Gutes gebracht hat“ (Ellwanger Jahrbuch, Bd. 48 (2020/21) S. 659 – 660 – online leider nicht abrufbar.)
Sibylle Wrobbel: „Alles in allem ist Anton Aubele ein recht beeindruckendes Werk gelungen, das die letzte große Epoche der ehemaligen Reichsabtei Elchingen in einer Gesamtschau darbietet, die jeden Bereich zu berücksichtigen versucht. Wissenschaftlich fundiert, ist es verständlich geschrieben und bringt nicht zuletzt auch manch Unbekanntes ans Tageslicht.“ (Schwäbische Heimat 2021/4, S. 101 – 102 – online abrufbar.)
Dr. Ulrich Scheinhammer-Schmid: „Angesichts dieser Situation ist es ein unglaublicher Glücksfall, dass der pensionierte Gymnasiallehrer Anton Aubele nun geradezu eine, wenn man so will, Elchinger Enzyklopädie vorlegt, die alle Aspekte der einstigen Reichsabtei und alle Wechselfälle ihres Schicksals zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und der durch die Säkularisation herbeigeführten Auflösung des Klosters umfassend und kenntnisreich darstellt.“ (Ulm und Oberschwaben 62/2021, S. 412 – 413 – online abrufbar.)
Dr. Walter Ansbacher: „Eine solche Gesamtdarstellung setzt im Grunde eine sehr intensive und äußerst zeitaufwendige Beschäftigung mit der Thematik voraus. Dieser großen Aufgabe hat sich der Autor aus einem heimatkundlichen Grundimpetus und mit großem Sachverstand gestellt. In vorbildlicher Weise hat er seine langjährigen Vorstudien nunmehr zur Synthese, und somit das verdienstvolle Vorhaben zum Abschluss gebracht.“ (Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte e.V., 55. Jg. (2021), S. 615 – 621 – online leider nicht abrufbar.)
Prof. Dr. Dietmar Schiersner: „Mit seiner profunden, stattlichen und obendrein gut lesbaren Elchinger Klostergeschichte hat Anton Aubele einen gewichtigen Beitrag geliefert zum Verständnis der Germania Benedictina, der Geschichte Oberschwabens und darüber hinaus der europäischen Barockkultur und ihres Untergangs.“ (Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 81 (2022), S. 486 – 487 – online abrufbar.)
Prof. Dr. Christof Paulus: „Wer sich bisher über das unweit von Ulm gelegene Kloster Elchingen solide informieren wollte, griff in der Regel zur Darstellung Daniel Drasceks in der Germania Benedictina (2014) oder zu den Abschnitten im Historischen Atlas Neu-Ulm aus der Feder Sarah Hadrys (2011). Nun liegt mit Anton Aubeles gedruckter Stuttgarter Doktorarbeit ein klassisch gegliedertes Standardwerk zur letzten Epoche des im 12. Jahrhundert gegründeten Klosters vor. […] Der Konrad-Verlag knüpft in großzügiger Aufmachung und opulenter Ausstattung an die Bände zu den Klöstern Weltenburg (2014), Frauenchiemsee (2003) oder Ochsenhausen (1994) an. Ein ausgesprochen schönes Buch!“ (Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben, Bd. 115 (2023), S. 461 – 463 – online abrufbar.)
Abschließend folgt eine eine sehr persönliche Bewertung von Prof. Dr. Werner Daum, Berlin, ehemaliger deutscher Botschafter im Sudan und in Albanien sowie Kunsthistoriker, mitgeteilt in einem Brief am 11.12.2021 an den Verfasser:
„Ihr wunderbares Buch habe ich (weitgehend) gelesen, viel Freude gehabt, und viel gelernt! Endlich wieder einmal eine solide recherchierte Arbeit, und gut und klar geschrieben. Heute nicht mehr selbstverständlich.
Druck und Ausstattung sind hervorragend, da haben Sie einen sehr verständnisvollen Verlag gefunden! So viele Abbildungen solcher Qualität sind etwas Besonderes.
Inhaltlich hat mich am meisten Ihr Kapitel zur Aufklärung fasziniert: welch schöne und abgewogene Darstellung, generell, und doch so präzise am konkreten Einzelfall bleibend. Mit diesem Werk haben Sie nicht nur etwas Wichtiges, sondern etwas Dauerndes geschaffen! Bewundernswert!“